
Ich traf meinen Mörder – die Live Erzählung
Can Dündar ist Journalist, Dokumentarfilmer und Autor. Als Chefredakteur der türkischen Zeitung Cumhuriyet berichtete er unter anderem über Waffenlieferungen des türkischen Geheimdienstes nach Syrien. Aufgrund seiner investigativen Recherche wurde er in der Türkei in Abwesenheit wegen Spionage und Verrats von Staatsgeheimnissen zu 27 Jahren Haft verurteilt. Während des Gerichtsverfahrens wurde im Mai 2016 vor dem Gerichtsgebäude in Istanbul ein Attentat auf ihn verübt. Seit 2016 lebt und arbeitet Can Dündar im Exil in Berlin. Dort gründete er die unabhängige Nachrichtenplattform #Özgürüz („Wir sind frei“). Er produzierte zudem zahlreiche Dokumentarfilme, veröffentlichte mehrere Bücher und schrieb Kolumnen für verschiedene Zeitungen und Medien. In seinem Buch Ich traf meinen Mörder. Ein Journalist und die dunklen Seiten der Macht erzählt Dündar von der Begegnung mit dem Mann, der den Auftrag erhalten hatte, ihn zu ermorden. Ausgehend von dieser persönlichen Geschichte beleuchtet er die Verflechtungen zwischen demokratischen und autoritären Regierungen, organisierter Kriminalität und terroristischen Strukturen sowie die Mechanismen, die all dies miteinander verknüpfen.
Für seinen Einsatz für Pressefreiheit und unabhängigen Journalismus wurde Can Dündar mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt.
Gefördert durch das Ministerium für Kunst und Wissenschaft des Landes NRW.
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Theater an der Ruhr gGmbH
Das Theater an der Ruhr wurde 1980 als alternatives Modell, als ein Ensembletheater neuen Typs gegründet. Es war der Versuch, eine ganz eigene Antwort auf die bis heute andauernde Debatte um die Strukturen in der vom Stadttheater dominierten Theaterlandschaft in Deutschland zu finden.


