
Kein Ort. Nirgends
Woran glauben Sie noch? Worauf hoffen Sie, was wünschenSie – und wer macht mit? Sie sind eingeladen zu Tee und Unterhaltung. Vor den Fenstern ist es nebelig und kalt. In Europa herrscht Krieg. Es ist Winter. In einem Salon lässt Christa Wolfs Roman Kein Ort. Nirgends Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist aufeinandertreffen – zwei Dichtende, Suchende, die ihrer Zeit fremd geblieben sind und sich jung für den Tod entschieden haben. Die Idee des Salons und die Themen aus Kein Ort. Nirgends möchte die gleichnamige Inszenierung weiterdenken: Was heißt es heute, Kunst zu machen? Welche Radikalität fordern wir von ihr, welche Freiheit im Denken trauen wir uns zu? Und wo ist Heimat, wo Seelenverwandtschaft in dieser Gegenwart? Drei Figuren ringen um die Notwendigkeit, Utopien zu formulieren – trotz allem. Der Salon, der hier im Foyer des Theater an der Ruhr entsteht, ist kein historisches Tableau, sondern ein Raum der gemeinsamen Befragung. Die Figuren suchen, hoffen, zweifeln, befragen und widersprechen sich. Hören Sie zu, mischen Sie sich ein, halten Sie aus, was nicht bequem ist. Informationen zur Barrierefreiheit unserer Spielstätten finden Sie hier(opens in a new tab)
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Theater an der Ruhr gGmbH
Das Theater an der Ruhr wurde 1980 als alternatives Modell, als ein Ensembletheater neuen Typs gegründet. Es war der Versuch, eine ganz eigene Antwort auf die bis heute andauernde Debatte um die Strukturen in der vom Stadttheater dominierten Theaterlandschaft in Deutschland zu finden.


