
Über die Dörfer
Drei Geschwister: Sophie, Gregor und Hans. Gregor hat das Dorf seiner Kindheit verlassen, als Ältester erbte er das elterliche Haus, in dem nun Hans wohnt. Der bittet Gregor, es der Schwester Sophie zu überlassen, damit sie sich eine Existenz aufbauen kann, zunächst stimmt Gregor nicht zu, bis eine Figur, Nova, erscheint und ihn darauf hinweist, „absichtslos“ zu sein, weich und stark – „laß dich ein und verachte den Sieg.“ Im Verhältnis zur Kindheit haben sich das Dorf und die Landschaft stark verändert, Beton ist der neue Werkstoff, riesige Hallen stehen in der umgepflügten Landschaft, die ehemaligen Zimmerleute arbeiten jetzt ausschließlich mit industriellen Großmaschinen und die Unternehmer haben allein nur noch ein Ziel: Geld. Nova aber weist die Geschwister auf eine andere Perspektive hin, auf ein Verhalten, dessen Maßstab sich jenseits eigener Interessen etabliert und so die Utopie des ewigen Friedens eröffnet. Im Anschluss Nachgespräch Informationen zur Barrierefreiheit unserer Spielstätten finden Sie hier(opens in a new tab)
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Theater an der Ruhr gGmbH
Das Theater an der Ruhr wurde 1980 als alternatives Modell, als ein Ensembletheater neuen Typs gegründet. Es war der Versuch, eine ganz eigene Antwort auf die bis heute andauernde Debatte um die Strukturen in der vom Stadttheater dominierten Theaterlandschaft in Deutschland zu finden.


