
Wie Küsse, wie Schnee. Die Zukunft vorbereiten (UA)
10:00 Uhr Workshop auf der Ruhrorter Str. 108 – 110 Die Welt hinter dem Gemälde – Utopien brauchen Bilder Anmeldung per Mail (opens in a new tab)16:00 Uhr Spezial Salon zum feministischen Kampftag: FrauenOrte NRW
Während die Verwüstung des Planeten, die Zerstörung ganzer Völker und die Auslöschung von Arten voranschreiten, ist der erste Schritt zur Vorbereitung auf die Zukunft, innezuhalten und das Zuhören zuzulassen. Ausgehend von den Lobgesängen der Hildegard von Bingen, unternimmt Anagoors neue Produktion in diesem Sinne den Versuch, unsere Wahrnehmung mit Ehrlichkeit, Sorgfalt und Verantwortung zu schärfen. Getragen und durchdrungen von Gesang können wir lernen, uns als Teil der Familie aller Dinge zu fühlen, indem wir dem Ganzen, einschließlich des Schmerzes, äußerste Aufmerksamkeit schenken. Diesem utopischen Gedanken folgt die Inszenierung und erschafft dabei einen immersiven Hörraum. Was darin erklingt? Eine Botschaft, die in Vorbereitung auf das Kommende übermittelt wurde und uns heute über die Zeit hinweg erreicht. Eine Sprache, deren Worte freudig verkünden, dass ein tieferes Lebensprinzip durch alle Dinge fließt, dass Geist und Körper eins sind, dass das Fühlen bereits Denken ist, dass eine pflanzliche Kraft unaufhaltsam und unzerstörbar wächst und dass es also kein Ende geben wird. Das Universum ist zu einer ewigen Schöpfung bestimmt, in der, vom dunkelsten Abgrund bis über die Sterne hinaus, die Gnade wohnt. Informationen zur Barrierefreiheit unserer Spielstätten finden Sie hier(opens in a new tab)
Date
Theater an der Ruhr gGmbH
Das Theater an der Ruhr wurde 1980 als alternatives Modell, als ein Ensembletheater neuen Typs gegründet. Es war der Versuch, eine ganz eigene Antwort auf die bis heute andauernde Debatte um die Strukturen in der vom Stadttheater dominierten Theaterlandschaft in Deutschland zu finden.


